EMBU

Embu ist ein kleines Städtchen in der Nähe von São Paulo. Dort haben sich Künstler, Kunstgewerbetreibende und eine Art Antiquitätenhändler niedergelassen. Am Wochenende ist Markt und dann geht da ordentlich die Post ab, denn neben den Paulistas, die dort allen möglichen Schnickschnack fürs Heim erwerben, ist Embu auch eine feine Touristenattraktion.

Wir haben uns diesmal Möbel angesehen und da gibts schöne Sachen für wenig Geld – zumindest wenn man das mit Deutschland vergleicht. Richtige Antiquitäten findet man dort warscheinlich nicht, aber die Möbel werden auf alt getrimmt, indem die Hölzer angeschliffen, mit Farbe bemalt und dann wieder abgeschliffen werden. Das verschiedene Male mit verschiedenen Farben und schon hats einen scheinbar alten, verwitterten Schrank, Stuhl oder Tisch. Hört sich vielleicht merkwürdig an, aber die Sachen haben was und da wir noch einen Tisch (etc.) brauchen … 😉

Richtig heftig ist allerdings der „Landhausstil“ à la Ponderosa oder so ähnlich. Wagenräder, schiefe Balken und fette Stämme in dunkel und massiv werden zu Sesseln oder Schränken verarbeitet. Keinen davon kann man einen Millimeter bewegen – also wenn’s steht, stehts. Aber die Brasilianer scheinen das toll zu finden. Hmmm?

Tinnef musste aber neben all dem Möbelgucken trotzdem her. Here we proudly present: Elsa!

Keine Ahnung, warum Perlhühner hier als Aufsteller chic sind – muß ich mal recherchieren – aber wir konnten auch nicht ohne 😉 pe

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