BEVORRATUNG

Sagt mal Mädels, ist das bei euch eigentlich auch so, wenn ihr den Mann fragt, was man abends kochen könne bzw. was einzukaufen sei? Jo’s erste Frage lautet immer: „Haben wir noch Milch?“ Auf die Antwort : „Yep, 1 bis 2 Tüten!“ kommt garantiert: „Ich bring sicherheitshalber noch was mit!“ Sicherheitshalber?

Was soll denn passieren, mitten in der Stadt, fußläufig 15m vom nächsten Büdchen entfernt? Mittlerweile horten wir Milchvorräte, die uns locker durch den nächsten harten Winter bringen 😉

Ich will nicht klagen, denn ich finde es natürlich gut, dass die Kerls uns das Schleppen von schweren oder unhandlichen Gegenständen abnehmen. So ’ne Lage Milch kommt locker auf 10 Kilo. Ein Kasten Wasser oder eine Palette Dosenbier entsprechend. Aber ich glaube, es ist nicht allein Ritterlichkeit, die hier den Ausschlag gibt. Das ist Bequemlichkeit!

Toilettenpapier, Milch, Wasser, Dosenbier! Der 4-Elemente-Großeinkauf zur Befriedigung ALLER männlichen Bevorratungsgelüste. Damit ist der Sorgfaltspflicht gegenüber kreativer Haushaltsführung genüge getan! Was darüber hinaus geht, ist Kür und obliegt ganz der weiblichen Phantasie.

Diese vier Elemente können entspannt bei EINEM (1) Einkauf im Großhandel erledigt werden. Einmal den Wagen vollladen und dann ist es bis zum Ende des Monats gut! Die frischen Dinge kann man ja nebenher zurecht shoppen, quasi im Vorbeigehen. Habt ihr JEMALS eure Jungs mit einem Körbchen am Arm Kleinigkeiten „im Vorbeigehen“ shoppen sehen? „Ach Schatz, mir ist da gerade eingefallen, wir brauchten ja noch Gemüse!“ ??? 🙂 pe

4 Gedanken zu „BEVORRATUNG

  1. naja ganz so plakativ will ich das nicht auf mir sitzen lassen, ich geh am Wochenende und auch so schon mal in der Woche Brötschen holen, und das seit fast 15 Jahren, Petra ist das in der Zeit bestimmt keine 10 mal in den Sinn bekommen, es sei denn ich war krank und dann gab es meist Haferschleinsuppe!

    Also die Kleinigkeit Brötchen holen ist Bübchenjob!!!

    besito bodo

  2. oi bodo,

    da geb ich dir recht – das sonntägliche brötchenholen ist definitiv ein jungsding. liegt wohl daran, dass wir mädels morgens sehr viel mehr veranstalten würden, um uns in die öffentlichkeit zu wagen. das ist zum einen ungemütlich und würde zum anderen zu lange dauern – bis dahin ist der kaffee wieder kalt und die schnuffelige sonntagmorgenstimmung vorbei!

    bei euch ist das ja relativ einfach: jogginghose an, schlappen, t-shirt, evtl. mit odol gurgeln – alternativ flach atmen – fäddisch 😉 fällt kaum auf und mal ehrlich: in der bäckerei morgens seid ihr ja eh unter euch 🙂

    um beijo
    *pe

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